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Der Frühling ist auf Tasmanien ausgesprochen windig. Anfang September ist es noch ziemlich kalt und das Wetter ist oft wechselhaft. Danach wird es allmählich wärmer und trockener. Für Pflanzenliebhaber ist der Frühling aber durchaus von Interesse, gibt es doch in dieser Jahreszeit viele Blüten zu sehen, die im Sommer bereits verschwunden sind. Auch eingeführte Zwiebelgewächse wie Narzissen und Tulpen blühen in dieser Zeit; mancherorts bedeckt ein wahrer Blütenteppich die Landschaft.
Im Herbst (März bis Mai) ist es meist noch angenehm mild, aber insbesondere in den Bergen kann es bereits Kälteeinbrüche geben. Da die meisten Bäume immergrün sind, zeigt nur die Südbuche eine Herbstfärbung des Laubes. In der kurzen Zeitspanne zwischen Ende April und Anfang Mai färbt sich ihr Laub goldrot – ein zauberhafter Anblick, wenn die Bäume eingetupft in der Landschaft hervorleuchten. Ab Mitte Mai sind die Tage bereits ziemlich kalt und windig. Der tasmanische Winter dürfte für europäische Urlauber kaum von Interesse sein. Die Tage sind kurz, der Himmel ist häufig wolkenverhangen und es regnet oder schneit, vor allem in den Bergen.
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